.
 
Der Mosel - Our - Weg
 
Die Wanderroute der 13 Burgen und Schlösser ist ca. 108 km lang und kann in sechs Tagesabschnitten erwandert werden.
Das Wegezeichen ist ein Haken: "<" auf weißem Schild (HWW 16). Die Wegebeschaffenheit des Ost- West- Weges ist ca. 45% naturbelassen, ca. 11% asphaltiert und ca. 4% ist es ein sonstiger Belag.
Marienburg
Die Marienburg hoch oben auf dem Bergrücken einer von der Mosel umflossenen Halbinsel, dem Zeller Hamm der zwischen der Mosel sich auf weniger als 300 m verengt. 1146 wurde an der gleichen Stelle ein Augustinerinnenkloster gegründet. Im Jahre 1515 wurde dieses Kloster aufgelöst und statt dessen eine Befestigung errichtet, welche 1650 von französischen Hilfstruppen zerstört wurde. Im Barock kam es zur Neuerbauung der Marienburg; einige Mauerreste am Rande des großen Parkplatzes stammen vom ehemaligen "Marienburger Hof", der im Mittelalter die Marienburg versorgte. Von der alten Klosterkirche, die 1957 wieder aufgebaut wurde, ist noch der spätgotische Chor erhalten. Auf der Marienburg können Sie herrliche Panoramaaussichten verinnerlichen bevor Sie durch den Kondelwald zur südlichen Vukaneifel wandern. 
Burg Arras
Auf dem Schlossberg erhebt sich die Burg Arras auf schroffem Fels oberhalb der Mittelmosel. Das ehemalige Bollwerk der lothringischen Pfalzgrafen mit Palas, mächtigem Bergfried, mit Wällen und Gräben entlang des Burgbergs geht auf das frühe Mittelalter zurück. Der gut erhaltene besteigbare Bergfried vom Jahre 936 bietet Aussicht in mehrere Täler. Die nach der Zerstörung des frz. Erbfolgekrieges wiederaufgebaute Burganlage dient heute als Hotel, Restaurant mit Freisitz im Burghof.
Von Alf über die Marienburg nach Bad Bertrich sind es ca. 15 km (4,5 Std.), bis Manderscheid sind es 37 km.
Kurfürstliches Schlößchen
Das Naturdenkmal Elfengrotte ist ein Gebilde säulenartig erkalteter Lava. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Wasserfall des Elbesbaches. Das Staatsbad ist mit der 32 Grad warmen Glaubersalz- Therme die einzige Deutschlands. Es können Funde aus dem Leben der Kelten und der Römer z.B. Statue der "Diana von Bad Bertrich" besichtigt werden. Der letzte Trierer Kurfürst Clemens Wenzelslaus von Sachsen hat sich hier das "Kurfürstliche Schlößchen" von seinem Hofbaumeister Andreas Gaertner bauen lassen.
Von Bad Bertrich bis Manderscheid sind es ca. 23 km (6,5 Std.). 
Sehenswert ist die Kapelle St. Rochus, Hasborner Sauerbrunnen und der Eichenhain. Der Eichenhain ist ein über 400 Jahre alter Eichenbestand in der Ortsmitte. Der Sauerbrunnen liegt am Bachlauf  der Sammet.
Das Puppen- und Spielzeugmuseum in der Gemeinde Laufeld erfreut nicht nur Kinder. In der Lauferder Kirche befindet sich neben den Statuen des heiligen Willibrord und Rochus auch eine 125 cm hohe Statue der Luxemburger Madonna.
Oberburg 
Die Oberburg wurde erstmalig urkundlich im Jahre 973 erwähnt. Für die Trierer Erzbischöfe war sie die Landesburg. Bis zum Jahr 1658 war sie bewohnt. Sie war bis zur Auflösung des Kurstaates und ihrer Zerstörung durch die Franzosen (1673) immer in tierischem Besitztum. Danach wurde sie nicht mehr aufgebaut. Hier erfährt man eine hervorragende Aussicht ins verschlungene Liesertal.
Niederburg 
Die Niederburg (1173) war immer im Besitz des Manderscheider Grafengeschlechts die hier als Lehnsherren des Hauses Luxemburg residierten. Von der Niederburg aus gelangt man über die Turnierwiese zum Anstieg auf die Oberburg.
Hier überqueren Sie die Lieser. Von Manderscheid bis Kyllburg sind es ca. 22 km (6,5 Std.), bis Bitburg sind es 32 km.
Mosenberg- Vulkangruppe besteht aus 5 Schlackenkegeln und dem Hinkelmaar. Der Windsborn- Kratersee ist ein 1-2 m tiefer, nähstoffarmer See mit Verlandungszone im ca. 30m tiefen und 300m Durchmesser großen Windsbornkrater. 
Kyllburg
Von der alten Burg ist heute nur noch der wuchtige Wehrturm erhalten. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Dach aufgesetzt und zu einer Aussichtsplattform ausgebaut. Bevor die Stadt die alte Schule samt Burgturm verkaufte konnte man den Turm besteigen.
Wasserburg Seinsfeld
Die ehemalige Wasserburg Seinsfeld ist eine nahezu kreisrunde Anlage aus dem 17. Jahrhundert und geht auf eine mittelalterliche Wasserburg zurück. Der Hof ist nach Süden hin offen. Der Wassergraben, der die Burg noch heute umgibt, ist etwa 6 Meter tief und 17 Meter breit. Sie wurde bereits im Jahre 1325 urkundlich erwähnt und kann nicht besichtigt werden.
Von Kyllburg bis Bitburg sind es ca. 12 km (3,5 Std).
Schloss Malberg
Das Schloss Malberg ist ca. 2,5 km vom Weg entfernt. Die Schlossanlage ist im Kern mittelalterlicher Palas, besteht aus der alten Burg, dem Arkadenbau, der Schosskapelle, dem Brauhaus und dem Haupthaus. Das Schloss im Stil des venezianischen Barocks wurde Anfang des 18. Jh. erbaut und ist heute ein aufragender Wohnturm über dem Kylltal. Er wurde im 16. Jahrhundert umgebaut (1591-1597) und dabei durch das malerische Uhrtürmchen erweitert. Das Schloss geht auf eine Burg zurück. Unter dem Kölner Weihbischof Johann Werner von Veyder (1651-1723) wurde frühen 18. Jahrhundert die Anlage verändert. Bis zum Jahr 1709 wurde das Alte Haus neu gestaltet. Es sind zehn barocke Figuren aus der Werkstatt des Rokokobildhauers Adam Ferdinand Tietz (1708– 1777) zu besichtigen. 
Termine sind bei der  Tourist- Info Kyllburger Waldeifel einzuholen.
Zwischen Kyllburg und Bitburg überqueren Sie bei Erdorf die Kyll. Hier ist ein Bahnhof der Nims- Sauertalbahn. Bei Erdorf verläuft auch der asphaltierte Kylltalradweg parallel zur Eisenbahnlinie.
Der Archäologische Rundweg erschließt wertvolle Überreste des einstigen römischen Vicus Beda. Die noch sichtbaren Mauerreste des spätantiken Kastells, das teils im römischen Originalzustand, teils in ihrer mittelalterlichen Umgebung erhalten sind, vermitteln dem Besucher eine Vorstellung vom römischen Bitburg mit seiner Funktion.
Kurz hinter der Bierbrauerstadt Bitburg überqueren Sie die Nims. Von Bitburg bis Neuerburg sind es ca. 23 km (6,5 Std.).
Die Prüm teilt die Talgemeinde. Brecht gehörte ehemals zur luxemburgischen Grafschaft Vianden.
Schloss Hamm
Auf den spätmittelalterlichen Mauern wurde eine Wehranlage errichtet. Die ältere Anlage wurde im Jahr 1052 der Herren von Hamm erstmalig urkundlich erwähnt. Das Haupthaus ist von zwei hohen Wehrtürmen eingefasst und von einem spätromanischen Gewölbe unterbaut. Das Haupthaus ist von zwei hohen Wehrtürmen eingefasst und von einem spätromanischen Gewölbe unterbaut. Weitere Bauten sind: die Kapelle, ein Gotischer Saal, die Wehrmauer, die den Burghof mit 3.000 qm umschließt, inwändig angesetzten Nebengebäuden aus dem 14. Jahrhundert. Im Jahr 1960 entstand hinter der viergeschossige Hoffassade ein Neubau. Hier ist Sitz der Familie der Grafen von und zu Westerholt und Gysenberg.
Nach dem Schloss Hamm geht es Richtung Echtershausen.
Neuerburg
Über dem Luftkurort Neuerburg ragt die größte noch erhaltene Burganlage im Kreis Bitburg- Prüm - die Neuenburg. Im Jahr 1818 hat sich das Stadtbild durch einen Feuerbrand verändert und gehörte ehemals den Grafen von Vianden.
Die Stadt Neuerburg mit ihren winkligen Gassen, dem Marktplatz, Stadtpark, 700 Jh. alte Eiche und Wasserfall sind erlebenswert. Die herrschaftliche Burganlage, die sogenannte kleine Burg das Pfarrhaus (ehemalige Lehnshaus), die Pfarrkirche, der Glockenturm, der Beilsturm und die Stadtmauern sind die historischen Zeugen der früheren Neuenburger Stadtbefestigung. Erste urkundliche Erwähnung war im Jahre 1132. Im Jahr 1692 wurde die Burg durch die französischen Truppen größtenteils zerstört. Später begann ein Wideraufbau des noch heute bewohnten Burgteils. Seit dem Jahr 1930 wird die Neuenburg als Jugendbildungs- und Freizeitstätte genutzt .
Von Neuerburg bis Vianden sind es ca. 20 km (5,5 Std.).
Burg Frankenstein
Von der Pumpspeicherzentrale bieten sich Wanderungen am Our- Tal- Stausee zur romantischen Ourtal- Schleife mit der  Burg Frankenstein auf deutscher Seite der Our an.
Vor Bivels (Luxemburg) überqueren Sie den grenzüberschreitenden Anschluss an der Our. Diese bildet hier die Grenze zwischen Deutschland und Luxemburg.
Schloss Vianden 
Burg Vianden (Luxemburg): Die größte mittelalterliche Burg in der Gegend mit kompletter Umwallung, berühmten Rittersälen, Galerien, Küchen und Kellern hoch über den engen Straßen von Vianden im Tal der Our. Die aus dem Mittelalter stammenden Prunkbauten der Burg, die spätromanische Kapelle sowie der kleine und der große politische Palast locken jährlich Besucher in den malerischen Ort. Das Schloss überragt imposant Vianden und ist eine der kulturell sehenswertesten Städte Luxemburgs.
Schloss Roth
In Roth a. d. Our (Deutsch) befindet sich eine Ordenskirche und das Schloss Roth in der Our- Tal- Schleife.
 Wein- und Ferienort Alf ( Mosel )