Das Kloster liegt in der Voreifel und gehört der Gemeinde 54583 Bengel an.
    Die Klostergeschichte beginnt um das Jahr 1100. Die adelige Benigna von Daun begründet auf ihrem Witwengut eine klösterliche Einrichtung. Der erste Abt wird ihr Sohn Richard. Die Grundlage seiner Ordensregeln sollen die des hl. Augustinus sein, die sich danach Augustiner - Chorherren nennen. Die Grundsteinlegung einer ersten Steinkirche ist im Jahre 1121. In kurzer Zeit entwickelt sich Springiersbach zu einem bedeutenden wissenschaftlichen und geistigen Zentrum. Nach dem Tod Richards (1158) wird die Geschichte des Springiersbacher Stiftes über Jahrhunderte vom Wechsel zwischen Reformversuchen und Verfall geprägt. 1193 sind Haus und Weingüter im Besitz des Klosters bezeugt.
 

Karmelitenkloster Springiersbach

Karmelitenkloster Springiersbach

     
    Die Klosterkirche Springiersbach mit dem dazugehörigen Karmelitenkloster, im Alfbachtal, feierte im Jahr 2002 sein 900jähriges bestehen.
   

Die alte und baufällige dreischiffige romanische Basilika wurde 1769 abgerissen und im Stil des Barock und Rokoko wieder errichtet. 1802 wurden Kirche und Kloster säkularisiert. Um die nahezu neue Kirche vor dem Abbruch zu retten, erhob sie der Trierer Bischof zur Pfarrkirche von Bengel. Im Jahr 1902 baute die Pfarrei Bengel eine eigene Kirche. Bis zum Jahr 1922 bliebt die Springiersbacher Klosterkirche ungenutzt. In diesem Jahr gründete die Oberdeutsche Provinz der Karmeliten mit Sitz in Bamberg einen kleinen Konvent in Springiersbach.

         
             
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