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  Prinzenkopftunnel und Reilerhalstunnel  
   
  Früher war beim Tunnelbau das Durchstoßen von Gebirgen eine mühselige Bergmannsarbeit. Neben Ingenieuren, Geometerrn und anderen Fachkräften wurden für Tunnelarbeiten viele italienische Arbeitskräfte eingesetzt, die als Mineure einen guten Ruf besaßen. Ein Büro in Alf leitete alle Bahnarbeiten zwischen Kinderbeuern und der Bahnbrücke Eller, so auch den Bau der beiden Tunnel Reilerhals und Prinzenkopf.  
     
  Der Prinzenkopftunnel hat eine Länge von 458m, der Reilerhalstunnel ist 503m lang.  
     
  Im Rahmen der Elektrifizierung der Moselstrecke Anfang der 1970er Jahre mussten alle Tunnel zur Unterbringung des Fahrdrahtes und eines einzuhaltenden Mindestabstandes zur Tunneldecke hin niedriger gelegt werden. Probleme bereitete für den Prinzenkopftunnel die Bahnbrücke, deren Gleis nicht tiefer gelegt werden konnte. So musste man sich auf der Bullayer Seite mit einer Profilerweiterung der Tunnelöffnung und langsamem Absenken der Gleise behelfen. Die Gleise zwischen den beiden Tunnel auf dem Hangviadukt mussten durch zentimeterweise Sprengung der tiefer gelegenen Tunnelgleise angepasst werden.  
     
  Mit der Einfahrt in den Reilerhalstunnel verlässt die Kanonenbahn das Moseltal. Die Bahnlinie durchquert die Eifel und erreicht erst kurz vor Trier bei Schweich wieder die Mosel.  
     
  Im Jahr 1815 wurde das Moselland gepreußt. Und im Jahr 1818 wanderte der Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen (späterer König Friedrich Wilhelm IV) von Alf auf den östlich aufragendem Felskopf Richtung Marienburg. Hier entstand der Name Prinzenkopf.  
     
 
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