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Pündericher
Hangviadukt |
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Zu
den bedeutendsten Bauwerken der Moselstrecke zählt das Pündericher
Hangviadukt, der quer durch die steilen Weinberge verläuft und
den Prinzenkopf- mit dem Reilerhalstunnel verbindet. |
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Der
Untergrund des Hanges besteht in einer Tiefe von 2 bis 10 m aus
lose gelagerten Geröllmassen. Die größte Schwierigkeit
bestand darin, jede Baugrube für die Pfeiler mit regelrechter
Schachtverzimmerung abzuteufen. Die ungünstige Lage erschwerte
diese Arbeit sehr. |
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Am
7. Oktober 1880 wurde eine Urkunde zum Schlusssteinfest in das Pündericher
Hangviadukt eingemauert. Diese führt
Dienststellen und Firmen auf, die am Viadukt mitgearbeitet
haben. Auch sind die Kosten aufgelistet und im Vergleich dazu
die damals aktuellen Preise für Lebensmittel wie Brot, Fleisch
und Moselwein. So betrugen die Kosten für das 19000 cbm
umfassende Mauerwerk rund 460000 Mark. Eine Flasche Wein kostete
damals je nach Qualität zwischen 1 und 5 Mark. |
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Der
Viadukt hat eine Länge von 786 Meter, besitzt 92 gewölbte Öffnungen
von 7,20 m Lichtweite und beschreibt bei einer Steigung von
1:100 eine Kurve vom 700 Metern Radius. Er ist der längste
Hangviadukt in Deutschland. |
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Im
Rahmen der Elektrifizierung der Moselstrecke Anfang der 1970er
wurden die Gleise auf dem Hangviadukt durch zentimeterweise
Sprengung dem Niveau der beiden tiefer zu legenden Tunnelgleise
angepasst werden. |
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Vom
19. Juli 1944 bis 3. März 1945 versuchten feindliche Flieger,
den Viadukt zu zerstören. Trotz eines intensiven Beschusses
blieb der Viadukt weitgehend unbeschädigt. |
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